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Forschen am Widerstand im Postfordismus
Work in Progress
Das Institut für Widerstand im Postfordismus aus Bonn stellt seine Arbeit in der Vierten Welt vor. Seit dem Sommer 2014 forscht das Institut zu Widerstandsformen und -techniken im Zeitalter des Postfordismus. Ein Arbeitsbereich des Instituts ist die Erstellung von Prognosen – wie wird sich der Widerstand bis 2029 weiterentwickeln?
Nachdem es bereits im November 2014 einen ersten Einblick in seine Arbeitsweisen und seinen Forschungsstand in der Vierten Welt gegeben hat, lädt es nun bis zum Sommer in einer Reihe zur Vertiefung ein: Bei jedem Veranstaltungsblock werden Expert_innen aus Theorie und Praxis Einblicke in Techniken und Instrumente des Widerstands geben, wie etwa das Instrument der Verfassungsklage (März). Außerdem werden Forscher_innen Methoden der Forschung für den WiP vorstellen, etwa die Technik der Zukunftswerkstatt.
Nach einem Input in Form von Lectures und Kurzvorträgen öffnet sich die Runde workshopartig: Gemeinsam können u.a. erste Schritte zu einer Verfassungsklage geplant werden (März 2015) oder mit der Methode der Zukunftswerkstatt eine wünschbare Zukunft des Widerstands entwickelt werden (Mai 2015)
von und mit Vega Damm, Michaela Muchina, Elisa Müller, Katharina Reiners, Inga Schaub. Ein Veranstaltung des Instituts für Widerstand im Postfordismus und müller*****.
Produktionsbüro: ehrliche arbeit
Das Projekt wurde ermöglicht durch flausen-young-artists in residence ein Stipendienmodellprojekt vom theater wrede +.
 
Termine:
Performance und Diskussion
27. und 28. November 2014
27. und 28. März 2015
7. und 8. Mai 2015
11. und 12. Juni 2015
10. und 11. Dezember 2015
8. und 9. Januar 2016
11. und 12. Februar 2016
21. und 22. April 2016
20 Uhr
 
Performance
Making Of der Forschungsergebnisse der einmonatigen Residenz, mit anschließender Publikumsdiskussion
20. August 2014, Theater im Ballsaal Bonn
Performance Making Of der Forschungsergebnisse der einmonatigen Residenz, mit anschließender Publikumsdiskussion
20. August 2014, Theater im Ballsaal Bonn
eine Frage des Ehrgefühls – Widerstand im Postfordismus (2014)
Einmonatige Residenz im Theater im Ballsaal, Bonn
Im Rahmen des Programms „flausen – young artists in residence“ (theater wrede, Oldenburg)
Residenz und Performance Making of mit öffentlicher Präsentation der Arbeitsergebnisse im August 2014
 
von und mit  Elisa Müller / Vega Damm / Frank Sievers
Konzept/Leitung  Elisa Müller
Konzept/Dramaturgie  Inga Schaub, Eva Böhmer
 
Die Künstler und Wissenschaftler machten sich zwischen Freiheit des Marktes und Freiheit des Menschen auf die Suche nach einem Ehrempfinden im Zeitalter des Postfordismus, in dem für die Politik die Gesetze des Marktes wichtiger zu sein scheinen als demokratische Möglichkeiten zur Gestaltung einer sozialen Gerechtigkeit. Was passiert, wenn wir als Bürger und Menschen ein Empfinden für unsere Ehre und die Würde des menschlichen Daseins aktivieren und das gegenwärtige System zum Duell herausfordern?

müller***** spürt in diesem Projekt einem gesellschaftlichen Ehrgefühl nach und fragt: Gibt es heute so etwas wie ein Ehrgefühl, das mit dem Konzept der Zivilcourage oder des Widerstands verwandt sein könnte? Und: Wie kann man es aktivieren?

von und mit  Elisa Müller / Vega Damm / Frank Sievers
Konzept/Leitung  Elisa Müller
Konzept/Dramaturgie  Inga Schaub, Eva Böhmer
Pressestimmen:
Ein Porträt des Residenzprogramms "flausen" des theater wrede und Bericht über die Residenz von müller***** im Theater im Ballsaal Bonn auf Nachtkritik